(czi) Am 27. Januar 1945 befreiten Soldaten der Roten Armee die Überlebenden des Vernichtungslagers Ausschwitz-Birkenau. Durch Proklamation des Bundespräsidenten Roman Herzog am 3. Januar 1996 erinnert dieser Tag an die Opfer des Holocaust in der Zeit des Nationalsozialismus. Seither ist dies ein nationaler Gedenktag in der Bundesrepublik Deutschland.
In seiner Proklamation führte Herzog aus:
„Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“
Am Sonntag, dem 27. Januar 2008, findet um 11:00 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Mahnmal auf dem Wilhelmsplatz in GZ-Görlitz statt. Die Veranstaltung wird von der Stadtverwaltung Görlitz und Vertretern des Verbandes der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten, Stadtverband Görlitz sowie dem polnischen Verband der ehemaligen Häftlinge in Hitlers Konzentrationslagern, Verband Zgorzelec durchgeführt.
Alle EuropastädterInnen sind herzlich eingeladen.
Beitrag: Curt Thomas Zimmer (czi) – czimmer@goerlitz-zgorzelec.org
____________________________________________________________________________
Am 1. November 2005 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 27. Januar in einer Resolution offiziell zum internationalen Holocaustgedenktag. Der Gedenktag wird außer in Deutschland unter anderem auch in Israel, Großbritanien und Italien offiziell begangen.
