(bfe) Nach vier Jahren lädt das “Kuratorium Schlesische Lausitz” in diesem Jahr wieder nach GZ-Görlitz ein. Die 32. Auflage des Schlesischen Musikfestes ist vom 12. bis 21. Juni 2009 geplant.
Unter dem Motto „Musik in der Zeit – Zeit in der Musik“ wird ein vielfältiges Programm zu erleben sein, das die Musik und die Zeit in Einklang bringt. Besonderes Augenmerk wird den Jahreswidmungen der Komponisten Georg Friedrich Händel, Joseph Haydn und Felix Mendelssohn-Bartholdy geschenkt.
Bereits im Eröffnungskonzert mit dem Prager Kammerorchester ohne Dirigent, wird das Thema Zeit eine Rolle spielen. Das Festkonzert folgt den Traditionen der Schlesischen Musikfeste und gibt auch Laienorchestern einen Platz im Programm. Das Orchester „medicanti“, mit dem sinfonische Werke u.a. von Haydn erklingen, ist ein großes Sinfonieorchester, in dem überwiegend Laien musizieren.
Auch „Die Moderne“ soll wieder einen Platz finden. Dieses mal mit einem Konzertabend, der dem weltbekannten polnischen Komponisten Krszysztof Penderecki gewidmet ist. Zur Uraufführung gelangt ein Violinenkonzert eines jungen polnischen Komponisten, der sein Werk Penderecki gewidmet hat.
An diesem Abend musizieren deutsche, polnische und tschechische Künstler gemeinsam sakrale Werke in der evangelischen Kirche St. Peter und Paul.
Das Schlesische Musikfest wurde 1876 in Hirschberg gegründet, bald schon aber entwickelte sich GZ-Görlitz zum festen Austragungsort des Festes. Mit Ende des Krieges wurde die Tradition der Musikfeste unterbrochen. Erst 1996 wurde es durch den Verein “Kuratorium Schlesische Lausitz” wieder aufgenommen, der seitdem Träger des Musikfestes ist.
Das Kuratorium „Schlesische Lausitz“ e.V. mit Sitz in Görlitz, fördert alle Aktivitäten die sich mit Brauchtum, Kultur, Wirtschaft und Geschichte der schlesischen Lausitz befassen.
Beitrag: Birgit Fest (bfe) – bfest@goerlitz-zgorzelec.org
