Eines vorweg: Unsere Rubrik “KulturLeben” bietet Ihnen Beiträge über Veranstaltungen und Aktivitäten, die unsere MitarbeiterInnen vom Förderverein Kulturstadt persönlich besucht oder durchgeführt haben. Das eigene Erleben steht im Vordergrund, Authentizität das Verbindende.
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(rju) Während meines Urlaubes unternahm ich, gemeinsam mit der Familie, einen Tagesausflug ins Zittauer Gebirge, dem kleinsten Mittelgebirge Deutschlands. Vom Kurort Oybin aus sollte unsere Tour zum ca. 749 m hohen Hochwald erfolgen. Da aber mein 3jähriger Enkel noch nicht der große Wanderfreund ist, ließen wir uns die zwei Kilometer mit dem Gebirgsexpress, entlang der schönen Aussicht zum Gipfel kutschieren. Oben angekommen, bestiegen wir natürlich den Aussichtsturm mit seinen ca. 140 Stufen und genossen den einmaligen 3-Länder-Rundblick zur Schneekoppe, zum Jeschken und zur Lausche. Im Anschluss daran stärkten wir uns in der Turmbaude bei zünftiger Hausmannskost und stillten unseren Durst. Nachdem wir uns gestärkt und noch etwas umgeschaut hatten, führte uns der Weg, natürlich jetzt zu Fuß, am Ortsteil Hain vorbei, wieder nach Oybin. Dort angekommen, nutzten wir noch die Gelegenheit und schauten uns am Fuße des Berges Oybin die kleine spätbarocke Bergkirche, auch “Hochzeitskirche” genannt, mit seinen herrlichen Malereien, an.
Somit ging dann langsam ein erholsamer Tagesausflug zu Ende. Mein Enkelsohn hatte auch keine Lust mehr zu laufen, ihm fielen schon die Augen zu. Das Zittauer Gebirge ist immer wieder ein lohnendes Ausflugsziel für Jung und Alt.
Beitrag: Renate Junge (rju) – rjunge@goerlitz -zgorzelec.org
