++ KulturLeben: Ein erlebnisreicher Chortag in Reichenbach ++

Eines vorweg: Unsere Rubrik “KulturLeben” bietet Ihnen Beiträge über Veranstaltungen und Aktivitäten, die unsere MitarbeiterInnen vom Förderverein Kulturstadt persönlich besucht oder durchgeführt haben. Das eigene Erleben steht im Vordergrund, Authentizität das Verbindende.
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(kha) Am Sonntag, 23. August 2009 war es wieder soweit. Wir, die Chöre des Sprengels der Ev.Kirche der Niederschlesischen Oberlausitz, trafen uns diesmal in Reichenbach in der Johanniskirche zum Chortag.

Um 13:30 Uhr ging es los. Nach der Begrüßung durch den heimischen Pfarrer Christopf Wiesner und Frau Dr. Britta Martini hatten wir bis 15:00 Uhr eine gemeinsame Probe. Man merkte, dass alle recht gründlich geprobt hatten, denn alle Lieder klappten ohne viele Wiederholungen und tiefgreifende Korrekturen.

Ab 15:00 Uhr bis 16:30 Uhr war dann ein fröhliches Kaffeetrinken angesagt. Auf der Wiese neben der Kirche war ein tolles Kuchenbuffet aufgebaut, mit gutem Kaffee. Tee sowie Saft und Wasser gab es auch. Alle Sänger saßen bunt durcheinander und, da wir uns von früheren Treffen schon gut kennen, tauschten Gedanken aus.

Um 16:30 Uhr begann dann, nach einem ausgiebigen Glockenläuten, das gemeinsame Konzert.
Den Anfang machte ein Coral von Camille Sain-Saens “Lobsinget Gott, dem Herrn”. Nach einer Bergrüßung durch den Pfarrer und die Leiterin des Chortages sangen wir den Psalm 145, vertont durch Heinrich Schütz “Aller Augen warten auf dich, Herre” (das ist das tägliche Tischgebet der Kruzianer) und einen afrikanischen Lobgesang in Landessprache Masithi Amen, sija kudumi sa (Amen, wir preisen Gott den Herrn). Dann begrüßte uns unser Regionalbischof Dr. Pietz auf seine herzliche, warme Art. Danach wurde eine Jazz-Motette von J.M. Michel “Jubilate” gesungen und ein achtstimmiger Doppelchor von Felix Mendelsohn Bartholdy “Singet dem Herrn ein neues LIed”. Superintendent Dr. Koppehl richtete dann das Wort an die Chöre und die Zuhörer, die sehr zahlreich gekommen waren.  Nach drei weiteren geistlichen Chorwerken beteten wir gemeinsam das “Vater unser” und sangen, außer einem Spiritual auf englisch, noch drei weitere Choräle von Frahm, Trautwein und Schnitter.

Dr. Pietz erteilte uns dann den Abendsegen und der große Chor sang zum Abschied von Melchior Franck “Da pacem, Domine”, einen 4-stimmigen Kanon. Mit langanhaltendem Beifall bedankte sich das Publikum und wollte noch eine Zugabe.

Das war ein sehr erlebnisreicher Tag und wir werden lange davon erzählen. Das nächste Ereignis wird für den Lutherkirchenchor der Begegnungskirchentag in Chiplice/Jelinia Gora zwischen polnischen, tschechischen und deutschen evangelischen Christen am 12. September sein.

Beitrag: Karin-Hilde Haubenschild (kha) -  khaubenschild@goerlitz-zgorzelec.org

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