++ KulturLeben: Kunst trifft (auf) Staatsanwaltschaft ++

Eines vorweg: Unsere Rubrik “KulturLeben” bietet Ihnen Beiträge über Veranstaltungen und Aktivitäten, die unsere MitarbeiterInnen vom Förderverein Kulturstadt persönlich besucht oder durchgeführt haben. Das eigene Erleben steht im Vordergrund, Authentizität das Verbindende.
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(jhi) Am 24. September 2009 fand um 15:00 Uhr in den Räumlichkeiten der Staatsanwaltschaft in GZ-Görlitz eine Vernissage des Künstlers Klaus Süß statt. Die Ausstellung stand unter dem Motto “Am Anfang war das Holz”.

Die Eröffnung begann der leitende Oberstaatsanwalt Uebele mit einer kleinen Rede. Der Galerist E. Klinger sprach über den bisherigen Lebensweg des Künstlers Klaus Süß und dieser war auch anwesend. Musikalisch durch das Programm führte Herr L. Gärtig an der Gitarre.

Der Galerist Klaus Süß wurde 1951 in Crottendorf (Erzgebirge) geboren. Er erlernte den Beruf eines Heizungmonteurs, mit anschließendem Ingenieurstudium für Luft- und Kältetechnik. Durch seine Studienaufenthalte in Israel, Tunesien und Südafrika wurde er zu seinen Bildern inspiriert.

Seit 1984 beschäftigt er sich mit der Technik des verlorenen Schnittes. Beim verlorenen Schnitt wird Linoleum mit speziellen Schnittmessern so bearbeitet, daß eine im Hochdruck abziehbare Vorlage entsteht. Der Druck entsteht auf entsprechender Presse oder im Handabzug (Quelle: Internet/Yahoo).

Seine Werke wurden u.a. mit dem “Wilhelm-Höpfner-Grafikpreis”, dem Ausstellungspreis “100 ausgewählte Grafiken der DDR” und “Flagge zeigen-Fahnen” ausgezeichnet. In Chemnitz ist er seit 1986 als freischaffender Künstler tätig und lebt auch dort.

Dies war meine erste Vernissage und es war interessant, die einzelnen Bilder für den Moment aufzunehmen. Jedes Bild war mit einem Titel in der Ausstellungsliste zu finden und so konnte man gut erkennen wie der Künstler die Thematik in seinen Bildern zum Ausdruck bringt.

Die Ausstellung ist noch vom 24. September 2009 bis zum 31. Januar 2010 in den Räumen der Staatsanwaltschaft GZ-Görlitz, Obermarkt 22 zu besuchen.

Beitrag: Jana Hiller (jhi) – jhiller@goerlitz-zgorzelec.org

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